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Rettungswesten Feuerwehr

Schutz dem Retter in der Not
Einsätze an und auf heimischen Gewässern gehören zum Aufgabenspektrum vieler Feuerwehren. Auch der kleinste Dorfteich oder ein Rinnsal kann zu einer Einsatzstelle werden. Um derartige Einsätze sicher zu bewältigen, sind u.a. Massnahmen zum Schutz der Feuerwehrangehörigen vor dem Ertrinken vorzusehen.Die Feuerwehr sollte auch hierauf vorbereitet sein. 

Notsituationen, die zum Ertrinken von Feuerwehrangehörigen führen können, sind in unterschiedlichen Szenarien denkbar, z.B. Rettung von Personen aus dem Wasser, Abrutschen an Böschungen, das Herabstürzen von Bäumen oder das Ohnmächtig-ins-Wasser-Fallen. Besondere Situationen können eine schnelle Rettung erschweren, wie z.B. ein Sturz bei Dunkelheit ins Wasser. Auch die Bewegungsunfähigkeit oder die Ohnmacht einer Person können eine Rettung mühevoll machen. Die ins Wasser gestürzte Person kann leicht unterkühlen und muss in eine ohnmachtsichere Lage gebracht werden. Bei Brandeinsätzen an bzw. auf dem Wasser können durch erhöhte Wärmestrahlung oder einer Stichflammenbildung besondere Gefährdungen entstehen. Aber auch Strömungsverhältnisse dürfen nicht vernachlässigt werden, wie sie in natürlichen schnellfliessenden Flüssen zu verzeichnen sind. Auch an wassertechnischen Bauwerken wie z.B. Wehranlagen oder Stauwerken, kann es zu gefährlichen Strömungen, Strudeln und Verwirbelungen kommen. Abschliessend seien auch noch die Hochwasserlagen aufgeführt, die besondere Gefährdungen mit sich bringen. 
Basierend auf den Richtlinien der SUVA müssen Rettungswesten von Feuerwehrangehörigen getragen werden, sobald die Gefahr des Ertrinkens besteht. Somit gilt das Tragen von Rettungswesten nicht nur beim Bootseinsatz, denn die Gefahr des Ertrinkens kann z.B. auch beim Verlegen von Ölschlängeln oder bei der Eisrettung bestehen.
Tipps für die richtige Auswahl: Nebst genügender Anzahl muss bei der Auswahl der Rettungswesten für Feuerwehrleute auch beachtet werden, dass die bereitgestellte Rettungsweste den Träger nicht unnötig in der Bewegungsfreiheit und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen. Aus diesem Grund sollten keine Feststoffwesten und Schrittgurte verwendet werden. In der Regel sollten automatisch wirkende Rettungswesten bereitgestellt werden.
Automatische Rettungswesten stellen sicher, dass der Kopf einer erschöpft oder bewusstlos im Wasser treibenden Person aus dem Wasser gehoben und über Wasser gehalten wird. Dafür benötigt die Rettungsweste eine ausreichend grosse Auftriebskraft, die die Person gegen die Auftriebskraft der Kleidung drehen muss. Da ein Feuerwehrmann eine schwere Schutzkleidung trägt, die über einen grossen eigenen Auftrieb verfügt bzw. zu Lufteinschlüssen neigt, ist eine Rettungsweste mit mindestens 275 Newton Auftrieb vorzuhalten.
Der vorhandene Eigenauftrieb einer Schutzausrüstung kann nach einem Sturz ins Wasser wie eine Schwimmhilfe wirken, dessen Auftrieb eine begrenzte Zeit anhält. Der Eigenauftrieb der Kleidung wirkt nicht zielgerichtet und dadurch ist nicht sicher gestellt, dass das Gesicht automatisch nach oben gedreht und der Mund bei einer Ohnmacht deutlich über der Wasseroberfläche gehalten wird. Die Anforderungen an Rettungswesten werden erfüllt, wenn sie der DIN EN ISO 12402 entsprechen.
„Hoher Auftrieb“
Die KADEMATIC 275 A und die AL 275 sind vollautomatische Rettungswesten nach EN ISO 12402-2 für den Einsatzbereich der Feuerwehren ausgerichtet und mit 275 N Auftriebsvolumen ausgestattet. Der hohe Auftrieb unterstützt das Drehen in die sichere Rückenlage auch bei schwerer Schutzausrüstung. Körpergewicht 50-120 kg. Das Tragen von Rettungswesten bei Arbeiten an Gewässern ist durch die SUVA wie folgt vorgeschrieben:

Zitat: Es sind automatisch funktionierende Rettungswesten einzusetzen (SN EN ISO 12402-X, früher EN 396). Es wird empfohlen, nur Westen mit mindestens 150 N Auftrieb (EN ISO 12402-3/-2) zu verwenden. Bei Gefahr von Funkenflug, Schweissperlen oder grosser Hitze sind Westen mit spezieller Beschichtung zu tragen.
Nie eine Rettungsweste unter einem Auffanggurt (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, PSAgA) tragen, vor allem wenn es sich um ein aufblasbares Modell handelt. Vorsicht beim Einsatz von Auffangsystemen und mitlaufenden Auffanggeräten! Ein Sturz ins Wasser ist möglichst zu verhindern, und die Seile dürfen nicht im Wasser sein (Gefahr, mitgerissen zu werden).
Als autorisierter Wartungspartner von Kadematic Rettungswesten stellen wir den nationalen Service an Ihrer Rettungsweste sicher. Übrigens, bei allen Kadematic Rettungswesten kommt dieselbe, über viele Jahre erprobte, Auslöseautomatik zum Einsatz. Die Ersatzteile sind handelsüblich und können einfach nachbeschafft werden. Im Gegensatz zu anderen Anbietern sind die Verschleissteile bei der Wartung im Preis eingeschlossen.

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